Im Juni 2008 hatte ich nach einem Burnout so ziemlich alles verloren, was ich besass.
Meine Frau nach ueber 8 Jahren Beziehung, mein Auto, meine Wohnung, mein Job...
Ich hatte nur einen kleinen Trolli, mit dem ich bei einem Freund unterschlupf suchte.
Zeitgleich fing ich an zu schreiben... dies sind die aller ersten Zeilen die ich nieder schrieb.
(Auszug aus meinem ersten Blog... mit diesem Blog hat sich alles veraendert...)
Dieses Buch schreibe ich, weil ich es tun muss,
Ich weiß nicht weshalb, aber etwas in mir will laut aufschreien, und dass tue ich jetzt.
Es ist der sechste September 2008, eine Woche ist es jetzt her, das ich im Web nach Hilfe rief. Eine Woche, in der ich mir zum Wiederholten mal über alles was mich betrifft nachgedacht habe, und ich bin dabei über viele Sachen gestolpert. Vor allem Gedanken über das Glück, und das Leben, fast so etwas wie eine Vision und auch wenn mich viele jetzt für einen Idioten halten, werde ich euch meine Erkenntnisse mitteilen und zwar in einem Kochbuch…
Mein persönliches Kochbuch, die Rezepte meines Lebens, Rezepte zum Glücklich sein
Warum ein Kochbuch?
Das Kochen ist für mich nicht nur eine Leidenschaft, jedem ist bewusst das Kochen mehr ist, als Nudeln mit Tomaten Ketchup. Es ist eine Kunst die wirklich jeder beherrscht, nur viele sehen es als Arbeit an. Ich meine, wenn man dir dein neues Auto wegnimmt, dein schickes Haus, deinen Job, ja sogar deinen Partner, bist du dann am Ende…?
…Nein, es geht weiter, du wirst vielleicht nur noch so dahin vegetieren, aber es geht weiter.
Aber nimmt man dir die Nahrung weg, was glaubst du was nach drei oder vier Tagen passiert
Ich würde sagen, das viele von euch in dieser Situation, das erste mal nach langer Zeit anfangen zu leben, Ihr würdet Handeln oder Sterben, euch würden die Scheukappen abfallen, und ihr würdet eure Umwelt anders war nehmen. Es wird der Baum sein, der eure Aufmerksamkeit auf sich zieht, und nicht die Tausend Werbeplakate die ringsum versuchen euch abzulenken, ihr werdet von Weiten innerlich diesen Baum nach Früchten anflehen.
Und wenn dieser Baum dann tatsächlich Äpfel trägt, würde dieser Fund euch das Wunder des Lebens klar und deutlich erkennen lassen.
Es ist das Essen was wir zum Leben zwingend brauchen, und das sollte man sich immer vor Augen halten.
Es ist das Ritual, das jede Form des Lebens zelebriert, die Nahrungsaufnahme.
Dieses Ritual hat die Menschheit perfektioniert, und diese Gewissheit solltet ihr euch bewusster machen.
Last euch darauf ein, und last es auf euch wirken. Mit der Möglichkeit diese Kunst auszuleben, seit ihr ständig in der Lage dem Wunder des Lebens Tribut zu zollen.
Nehmt den Fisch, der in der Pfanne auf zwei Scheiben Limette und Zitronengras vor sich hingart, stellt euch vor wie er silbrig glänzend in einem See dahin flitzt auf der Suche nach Nahrung, oder Fragt euch wie die Kartoffel entsteht, wenn ihr sie kauft ist sie noch knackig hart aber schon nach einigen Tagen wird sie schrumpelig und es entstehen Triebe.
Also wie bekommt man denn aus dieser Pflanze wieder eine knackige Kartoffel?
Nehmt euch Zeit für diese Erlebnisse egal ob bei der Zubereitung, oder dem Verzehr.
Denn wenn ihr die Möglichkeit habt zu kochen, geht es euch gut und ihr könnt andere Menschen daran teilhaben lassen, ja sogar glücklich machen, das ist Kochen…
(diese Gedanken sind nun fast zwei Jahre alt... ich haette mir damals in meinen kuhnsten Traeumen nicht vorstellen koennen, wo ich heute sitze und immer noch am schreiben bin)
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